Kurzbeschreibung
Früh am Morgen ihres elften Geburtstages findet Daria am Stand neben dem Sommerhaus ihrer Eltern ein neugeborenes Baby. Das sich die Mutter der Kleinen nicht ausfindig machen lässt, wird sie von Darias liebevoller Familie adoptiert. Zwanzig Jahre später ist aus Shelly eine anmutige Schönheit geworden, die zurückgezogen mit Daria in dem Sommerhaus ihrer Kindheit wohnt. Doch das Rätsel um ihre Herkunft lässt sie nicht los, und so wendet sie sich an Rory Taylor, ein Freund Darias aus Kindertagen und nun erfolgreicher Fernsehproduzent. Sie bittet ihn, nach Kill Devil Hills zurückzukehren und zu versuchen, das Geheimnis um ihre Herkunft zu lüften. Je mehr Fragen Rory stellt, desto unruhiger wird die kleine Gemeinde in den Outer Banks, und dunkle Sünden und wohlgehütete Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Stück für Stück wird die Geschichte des Sommerkinds entblättert: Ein Rätsel, auf dessen Lösung niemand der Beteiligten vorbereitet ist.
Sommerkind war mein drittes Buch von Diane Chamberlain. Es war ebenso wie die beiden anderen („Der Tod meiner Schwester“ und „Das geheime Leben der CeeCee Wilkes“) nett zu lesen.
Der Anfang ist allerdings etwas langwieriger als bei den anderen Büchern, das erste Drittel liest sich nicht unbedingt zäh, aber ich wurde mit der Zeit etwas ungeduldig. Es wurden viele mysteriöse Botschaften verstreut, die es aufzulösen galt, aber es schien nicht wirklich vorwärts zu gehen.
Dafür wurde ich im zweiten Drittel und am Ende entschädigt.
Auch hier hätte ich wieder nicht damit gerechnet, welche Wendung die Geschichte noch nimmt. Zumindest was die Auflösung angeht. Die ist wieder überwältigend und rasant.
Alles in allem war Sommerkind von den drei Büchern der Autorin zwar das, welches mir am wenigstens gefallen hat,weil ich mit den Protagonisten nicht ganz so warm geworden bin wie bei den anderen Büchern, dennoch bezeichne ich es auch als ein gutes Buch, das ich gerne und zügig gelesen habe.