Kurzbeschreibung
Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft … Ein nervenzerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht.
Meine Meinung: Gleich vorweg: Wulf Dorn schreibt genial spannend, mitreißend, fesselnd bis zum Gehtnichtmehr 
Zur Story will ich mehr als in der Kurzbeschreibung gar nicht schreiben, um ja nichts zu verraten.
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und gleich zu Beginn so eine Gänsehaut beim Lesen gehabt, dass ich schon früh abends, als es anfing dunkel zu werden, die Haustür abgeschlossen und die Läden runtergelassen habe, so habe ich mich gegruselt.
“Trigger” ist spannend – von der ersten bis zur letzten Seite. Nicht eine Länge ist mir aufgefallen.
Das Buch zu lesen war höchster Genuss, und ich hoffe darauf, dass weiterer Stoff aus Dorns Feder nicht lange auf sich warten lässt.
M.E. schreibt Wulf Dorn um Längen besser als Fitzek.
Bleibt nur noch zu sagen: unbedingt lesen!!
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Kurzbeschreibung
Als die schüchterne Kate und die coole, hübsche Tully einander mit vierzehn zum ersten Mal begegnen, ahnen sie noch nicht, dass daraus eine Freundschaft fürs Leben entstehen wird. Jahrelange Trennung, unterschiedliche Lebenswege, Männer: nichts kann Tully und Kate auseinanderbringen. Doch dann kommt es zu einem schlimmen Streit, in dem alte Wunden aufreißen. Es herrscht Funkstille – bis den Freundinnen klar wird, wie kurz das Leben sein kann …
Meine Meinung:
Kate und Tully lernen sich in den Siebzigern als Teenies kennen und werden als Freundinnen unzertrennlich. Sie sind immer füreinander da, teilen alles und halten zusammen. Tully wurde von der Mutter verstoßen und wächst bei den Großeltern auf und steht irgendwann alleine da, als die Großmutter stirbt. Kates Familie nimmt sie bei sich auf und rettet sie somit wahrscheinlich auch vor dem sozialen Abstieg. Kates Mutter vermittelt Tully Werte anstatt sie zu verurteilen und gewinnt so das Vertrauen des Mädchens.
KateundTully werden sie genannt, beide im gleichen Atemzug.
Sie machen zusammen die Schule fertig und studieren dann auf der gleichen Uni. Tully immer etwas ehrgeiziger als Kate, die eher verträumt und zurückhaltender ist als Tully.
So vergehen die Jahre und Kate fragt sich, ob sie das alles überhaupt will, aber immer wieder lässt sie sich von Tully mitreißen und bleibt weiter beim gleichen Fach – sie wollen als Reporterduo gemeinsam berühmt werden. Jedenfalls will das Tully. Kates Vorstellungen von einem erfüllten Leben gehen in eine andere Richtung.
Während Tully auf Karriere baut, ist Kate ein Familienmensch. Dennoch verbindet die beiden Frauen sehr viel und auch in den kommenden Jahren haben sie stets weiter Kontakt.
Bis es irgendwann zum Eklat kommt und Funkstille herrscht, weil Kate von Tully und Tully von Kate enttäuscht ist…..
“Immer für dich da” war mein erstes Buch von Kristin Hannah. Es handelt sich um einen typischen Frauenschmöker, erzählt eben die Geschichte zweier Mädchen, die zu Frauen heranwachsen und etwas vom Leben erwarten. So unterschiedlich die beiden Protagonisten sind, so tiele Verbundenheit miteinander strahlen beide aus.
Das Buch war nett zu lesen, recht spannend und keineswegs langweilig. Dennoch hat mit der gewisse Kick gefehlt.
Aber lesenswert ist es auf jeden Fall.
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Kurzbeschreibung
Ein Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel. Guerilla-Kämpfer entführen die wenigen Überlebenden. Allein die Biochemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldridge kann sich vor ihnen verstecken. Völlig auf sich gestellt und ohne Orientierung entschließt sie sich, den Entführern zu folgen. Was Emma nicht ahnt: Der Absturz des Flugzeugs war geplant. Und ein mächtiges Pharmaunternehmen ist hinter ihr her. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.
Meine Meinung:
Reichlich überzogen aber absolut spannend wird in “Lauf” die Geschichte von Emma Caldridge erzählt, die nach Kolumbien fliegt, und mit dem Flieger eine Notlandung erlebt. Diese stellt sich allerdings als Flugzeugentführung heraus. Drogenkartelle und Waffenhändler liefern sich eine Verfolgung durch den Dschungel und sind dabei auch hinter Emma her, die vor den Entführern auf der Flucht ist. Tagelang schlägt sie sich todesmutig durch den Dschungel und meistert Abenteuer und Gefahren. Wer von uns träumt nicht davon einmal eine Emma Caldridge ztu sein 
Mir hat “Lauf” sehr gut gefallen, ich war für etliche Lesestunden im Dschungel abgetaucht und habe mitgebfiebert bis zur letzten Seite. Das Buch war mal was anderes und hat mir sehr gut gefallen.
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Kurzbeschreibung
Gaby spürte die toxische Wirkung ganz deutlich. Das Geheimnis verbreitete sich in ihrem Körper wie ein Gift, drang in alle Windungen ihres Hirns, befleckte die Vergangenheit und beschädigte die Zukunft. Sie verfügte über ein Wissen, das ihr nicht zustand. Was sollte sie jetzt tun?
Seit Nancy, die beste Freundin aus Kindertagen, plötzlich alle Brücken zu Gaby abgebrochen hat, ist die Welt für Gaby nicht mehr dieselbe. Noch zwanzig Jahre danach schmerzt sie dieser Verlust so sehr, dass sie eines Tages beschließt, den Grund für Nancys Verschwinden in Erfahrung zu bringen. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das alles gefährdet, was Gaby Glück bereitet: ihre Liebe zu Connor; ihr gutes Verhältnis zu ihrem Sohn und ihrem Bruder; wertvolle Erinnerungen an eine große Freundschaft; ihre Gesundheit und ihr Selbstvertrauen. Denn sie entdeckt so Ungeheuerliches über Menschen, denen sie bedingungslos vertraut hat, dass dieses Wissen sie zu ersticken droht.
Meine Meinung: Der Klappentext verspricht viel, wie ich finde. Das Buch kann das aber leider nicht halten. Stellenweise fand ich die Geschichte unheimlich zäh, langweilig, konstruiert und nicht glaubhaft. Die Protagonisten hatten mir nicht genug Tiefe, die ganze Erzählweise fand ich anstrengend, weil nicht spannend. Ich war mehrfach kurz davor, das Buch einfach abzubrechen. Schade, denn die Bücher aus der French-Factory, die Nicci zusammen mit ihrem Mann schreibt, haben mir immer gut gefallen – Krimis eben.
Von diesem hier konnte ich mir schon den Titel nie merken und musste immer nachsehen – schon das ist ein schlechtes Zeichen. Noch mehr von Frau Gerrard muss ich nicht unbedingt lesen.
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Kurzbeschreibung
Westberlin, Anfang der 80er: Monika, 10.-Klässlerin, wächst in einer typischen Spießerfamilie zwischen Schrankwand und Wagenradlampe auf. Zum Glück darf sie ab und zu Ferien bei den Hottentotten machen, in der Landkommune ihres großen Bruders. Müslifresser, die Überreste der freien Liebe, und mittendrin Monika zwischen zwei Jungs: Ludger, verwöhnter Sohn eines Bankers und in den Augen ihrer Eltern der perfekte Umgang, und Ronny, liebenswerter Arbeitersohn, und klarer Favorit der Kommunenbewohner. Bis er sich mit Sprüchen wie Frauen sind zum Kochen und Kinderkriegen da unbeliebt macht und Ludger ungeahnte Qualitäten in der Aufzucht von Biogemüse offenbart …
Meine Meinung: Monikas Geschichte geht weiter…
Ich wusste gar nicht, dass es eine Fortsetzung geben sollte und war umso erfreuter, als ich das Buch jetzt im Laden entdeckt habe.
Natürlich habe ich gleich mit dem Lesen angefangen – und war an einem Tag mit dem Buch fertig.
Genauso humorvoll wie “Ferien bei den Hottentotten” geht es in “Gemeinsam sind wir unausstehlich” weiter.
Monika gibt sich unzähliche Diskusionen mit ihren Eltern, die mittlerweile mehr Reife zeigen, aber dennoch den Leser zeitweise dazu bringen, laut zu lachen. Dabei geht es um die Atom- und Umweltpolitik, um Auflehnung gegen den Staat und die Schule. Im Besonderen mit ihrem Biologielehrer hat Monika enorme Schwierigkeiten.
Auch die Kommune, in der der Bruder immer noch lebt, spielt hier wieder eine Rolle. Und Monika entdeckt die freie Liebe für sich. Ludger und Tom sind ihre Auserwählten, zwischen denen sie sich nicht für einen entscheiden kann und somit erst mal beide “probiert”, denn sie hat genug Liebe, um sie mehreren zu geben und nicht nur ganz spießig einem einzigen.
“Zusammen sind wir unausstehlich” erzählt von Monikas Leben Anfang der Achziger bis zu ihrem Abitur. Auch hier wurde mir wieder höchster Lesegenuss geboten, ich habe geschmunzelt und oftmals wirklich laut gelacht, und ich bin gespannt, ob wir evtl. von Monikas Studium noch etwas zu lesen bekommen. Würde mich jedenfalls sehr freuen.
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16. September 2009 von nic
Kurzbeschreibung
Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und traurig. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da.
Dem Wahnwitz unserer Gegenwart zwischen Partylaune und Panikattacke gibt Sarah Kuttner eine Stimme: vom Augenzwinkern zum Ernstmachen, vom launigen Plaudern zur bitteren Selbstkritik. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von dem Riss, der sich plötzlich durch das Leben ziehen kann.

Meine Meinung:
Als ich Mängelexemplar gelesen habe, dachte ich, das Buch handelt von mir. Wahrscheinlich geht es vielen depressiven Patienten so, die das Buch in die Finger bekommen. Man kann jede einzelne Seite nachfühlen und weiß genau, wie Karo sich fühlt.
Die Aggressionen, das durchs Leben rasen und die hohe Erwartungshaltung, dass alles schnell, schnell gehen muss – passt. Lieber eine scheiß Beziehung als gar keine und die ewigen Streitereien, die an die Substanz gehen. Und dann der Knall – Reaktionen des Körpers und der Psyche, mit denen man so nie im Leben gerechnet hätte. Der Zusammenbruch.
Mängelexemplar ist ein klasse Buch – für alle, die an Depressionen leiden sowieso und für deren Angehörige. Ob jemand, der gesund ist, mit dem Buch Freude haben wird, kann ich nicht sagen. Es ist zwar humorvoll und spritzig geschrieben, aber immer auch mit dem nötigen Ernst. Und die Depression sowie Angst- und Panikattacken stehen im Vordergrund.
Ich habe Mängelexemplar gerne gelesen, nachdem mir das erste Buch von Sarah Kuttner überhaupt nicht gefallen hatte, habe ich mir ihr neues Werk auf Empfehlung einer Bekannten gekauft. Ich habe es keine Seite lang bereut und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen, kann es also auch wärmstens empfehlen.
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Kurzbeschreibung
Als die Fotografin Jinx Kingsley aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht, kann sie sich an die letzten Wochen ihres Lebens nicht mehr erinnern. Sie wurde aus einem zertrümmerten Autowrack geborgen. Hatte sie versucht, sich umzubringen? Mühsam beginnt Jinx, sich in die dunklen Kammern ihres Bewusstseins vorzutasten, und spürt mit wachsender Angst, dass sie einem alptraumhaften Geheimnis auf der Spur ist…
Meine Meinung:
Der Anfang von “Dunkle Kammern” hat mir sehr gut gefallen, und ich habe stundenlang gelesen. Aber nach dem ersten Drittel kommen ziemlich oft ziemlich viele Längen auf, von Spannungssteigerung keine Spur. Es geht bis zum Ende hindurch nur um langweilige Gespräche mit der Polizei oder dem Arzt, es tut sich nichts weiter. Zwar habe ich durchgehalten bis zum Ende, aber gut fand ich die ganze Story nicht. Da bin ich von Minette Walters anderes gewöhnt, sehr schade.
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Kurzbeschreibung
In neunzehn Minuten kann man das Gras in seinem Vorgarten mähen, die Haare färben oder einen Kuchen backen. Man kann die Wäsche für eine fünfköpfige Familie falten. Neunzehn Minuten kostet es, von der Grenze zu Vermont nach Sterling, New Hampshire, zu fahren. In neunzehn Minuten kann man die Welt zum Stillstand bringen oder einfach aus ihr herausfallen. Neunzehn Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Das hat der 17-Jährige Peter Houghton getan. Noch weiß niemand in Sterling wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Orts für immer aus den Angeln gehoben. Josie Cormier, die Tochter der Richterin, hat das Massaker an der Schule überlebt. Sie wäre die beste Zeugin. Aber sie kann sich nicht erinnern, was geschehen ist.

Meine Meinung:
Dieses Buch von Picoult lag einige Zeit als HC in meinem SUB. Ich kann nicht sagen, wieso ich es nicht gleich nach dem Kauf gelesen habe, vielleicht aus gegebenem Anlass, was Amokläufe in Schulen angeht, fand ich es nicht richtig, ein Buch mit diesem Thema zur Unterhaltung zu lesen und dann zum nächsten zu greifen.
Zu einem anderen Buch zu greifen, ist mir nach der Lektüre von “19 Minuten” auch sehr schwer gefallen, weil die ganze Geschichte einige Zeit nachgewirkt hat.
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven einzelner Protagonisten und so unglaublich es ist, man kann alle nachvollziehen und verstehen, weil alles erschreckend realistisch ist.
Die Charaktere sind nicht schwarz oder weiß, alle haben mehr oder weniger Tiefgang und sind richtig greifbar.
Sei es Josie, die Tochter der Richterin, oder ihre Mutter, Lacy, die Mutter des Täters und Peter, der Amokschütze selbst.
Es war für mich keine banal erzählte und Schlagzeilen heischende Actionstory, im Gegenteil, Jodi Picoult gelingt es hier bis ins kleinste Detail auszudrücken, was jeder einzelnde empfindet – und das kommt genauso beim Leser an.
Gegen Ende hat die Geschichte dann nochmal eine Wendung genommen, mit der man zwar rechnen kann, aber nicht muss.
Nur das Ende selbst war für meinen Geschmack nicht hundertprozentig zufriednestellen, finde ich.
Aber alles in allem eine sehr gute Lektüre.
Das erschreckende an 19 Minuten ist die Tatsache, dass es jederzeit genauso vor unserer Haustür passieren kann und eben nicht nur eine weit hergeholte Geschichte ist.
Es bereitet mir jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich an das Gelesene denke, und ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die Rezi geschrieben habe, was mir nicht leicht gefallen ist.
19 Minuten gibt es jetzt auch als Taschenbuch. Ich kann die Lektüre absolut empfehlen.
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Kurzbeschreibung
Früh am Morgen ihres elften Geburtstages findet Daria am Stand neben dem Sommerhaus ihrer Eltern ein neugeborenes Baby. Das sich die Mutter der Kleinen nicht ausfindig machen lässt, wird sie von Darias liebevoller Familie adoptiert. Zwanzig Jahre später ist aus Shelly eine anmutige Schönheit geworden, die zurückgezogen mit Daria in dem Sommerhaus ihrer Kindheit wohnt. Doch das Rätsel um ihre Herkunft lässt sie nicht los, und so wendet sie sich an Rory Taylor, ein Freund Darias aus Kindertagen und nun erfolgreicher Fernsehproduzent. Sie bittet ihn, nach Kill Devil Hills zurückzukehren und zu versuchen, das Geheimnis um ihre Herkunft zu lüften. Je mehr Fragen Rory stellt, desto unruhiger wird die kleine Gemeinde in den Outer Banks, und dunkle Sünden und wohlgehütete Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Stück für Stück wird die Geschichte des Sommerkinds entblättert: Ein Rätsel, auf dessen Lösung niemand der Beteiligten vorbereitet ist.
Sommerkind war mein drittes Buch von Diane Chamberlain. Es war ebenso wie die beiden anderen (“Der Tod meiner Schwester” und “Das geheime Leben der CeeCee Wilkes”) nett zu lesen.
Der Anfang ist allerdings etwas langwieriger als bei den anderen Büchern, das erste Drittel liest sich nicht unbedingt zäh, aber ich wurde mit der Zeit etwas ungeduldig. Es wurden viele mysteriöse Botschaften verstreut, die es aufzulösen galt, aber es schien nicht wirklich vorwärts zu gehen.
Dafür wurde ich im zweiten Drittel und am Ende entschädigt.
Auch hier hätte ich wieder nicht damit gerechnet, welche Wendung die Geschichte noch nimmt. Zumindest was die Auflösung angeht. Die ist wieder überwältigend und rasant.
Alles in allem war Sommerkind von den drei Büchern der Autorin zwar das, welches mir am wenigstens gefallen hat,weil ich mit den Protagonisten nicht ganz so warm geworden bin wie bei den anderen Büchern, dennoch bezeichne ich es auch als ein gutes Buch, das ich gerne und zügig gelesen habe.
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Kurzbeschreibung
Denken Sie selbst!
Wie denken Verliebte, wenn überhaupt? Spielt das Klima verrückt oder nur die Klimaforscher? Dürfen Vegetarier fleischfressende Pflanzen essen? Der Mensch kann nichts besser als denken. Aber ist Intelligenz wirklich die beste Überlebensstrategie? Wir halten uns für die Krone Schöpfung, aber evolutionär sitzen Bakterien am längeren Hebel. Ob Amöbe, Möbelpacker oder Papst – jede Spezies hat ihre eigenen Denkstrategien. Vince Ebert, der lustigste Physiker Deutschlands, klärt schonungslos auf. “Denken Sie selbst!” ist ein humorvolles Plädoyer für den eigenen Kopf. Dieses Buch ersetzt endlich nervige Halbbildung durch sympathisches Dreiviertelwissen. Mit diesen wissenschaftlichen Fakten können Sie auf jeder Party glänzen. Müssen aber nicht.

Meine Meinung:
Vince Ebert hat mit dem Buch nicht nur zum Denken sondern auch zum Lachen angeregt. Witzig und geistreich, ansprechend und anspruchsvoll hat er mich mit seinen Texten sehr gut unterhalten. Das Buch ist bestens geeignet, wenn man weiß, dass man sich auf humorvolle Texte einlassen und was zu lachen haben will. Wer ein wissenschaftlich in die Tiefe gehendes Sachbuch erwartet, muss sich nicht wundern, wenn er am Ende enttäuscht ist. Und auch nicht der, der zum Lachen in den Keller geht.
Zwar gab es einige (wenige) Stellen, die mir nicht so zugesagt haben (der Text zum Klimawandel z.B.) oder die etwas langatmig waren, und einige Kalauer waren auch zu finden, dennoch habe ich das Lesen genossen, oft geschmunzelt und auch laut gelacht. Nettes Buch
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